Maragogype – der Beweis dass ich kein Koffein-Junkie bin

8. Juni 2017 | Von | Kategorie: Guter Kaffee! Aber woher?

„Schmeckt überhaupt nicht wie Kaffee“, sagte eine Freundin als ich einen Maragogype nach dem Essen servierte. O.k. das sagen die meisten meiner Gäste auch über „meine“ anderen Kaffees. Aber bei diesem Kaffee sehe ich es selber so.

Als ich meine Kaffee-Reise begann suchte ich einen wuchtigen, vom Mundgefühl her schon fast sandigen und koffeinreichen Espresso. Reine Robusta Espressi finde ich auch immer noch super, aber inzwischen habe ich eine ganze Bandbreite von Lieblingskaffees. Der Maragogype ist schon fast das Gegenteil. Er ist sehr leicht, hat eine natürliche Süße und ein nussiges, leicht zur Mandel tendierendes Aroma. Fruchtige Säuren sind kaum vorhanden. Auch wenn er nur halb soviel Koffein hat wie mein ursprünglicher „Traum-Espresso“ kommt er bei mir trotzdem in die Reihe der Lieblingskaffees.

Kurz zur Bohne: Als Arabica-Liberica-Kreuzung wird er meist in Mexico und Nicaragua angebaut. Den Beinamen Elefantenbohne hat er wohl wegen seiner Größe (ca. 30% größer als die meisten Arabica Bohnen) bekommen. Alle Details hat tchibo sehr schön in seinem Kaffeelexikon aufgelistet.

Meinen heutigen Maragogype habe ich vom Kaffeewerk Zollernalb . Aus dem Sortiment dieser Rösterei, ist dieser Kaffee meiner Meinung nach der Beste :).

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